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	<title>Nicola Gold</title>
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	<description>Macht Botschaften lebendig.</description>
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	<title>Nicola Gold</title>
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		<title>Stilleben mit Apfel und Messer</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/stilleben-mit-apfel-und-messer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jul 2026 13:18:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Dieses Gedicht ist im Workshop "leise lyrik" mit Anja Zag Golob an der sfd Wien entstanden und ich mag es sehr gern.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte mir immer so sehr gewünscht, dass meine Mutter <br>den Apfel so schälte wie die Mutter meiner Freundin.<br>Beginnend vom Stängel, spiralenförmig rundherum bis<br>die Haut wie eine Schlange vor ihr lag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich träumte, dass es bei uns so duftete wie<br>im Haus meiner Freundin.<br>Nach Kuchen und Blumen und Luft.<br><br>Ich wollte auch immer ein Pferd, und mit ihm über<br>die Felder galoppieren, so wie meine Freundin.<br><br>Der Vater meiner Freundin war stets auf ihr Aussehen bedacht.<br>Saß sie einmal inkorrekt auf dem Boden, musste sie, die Arme<br>hochgestreckt auf Zehenspitzen um den Esstisch laufen.<br>Denn nur mit geraden Beinen wäre ihr hübsches Gesicht auch was wert.<br><br>Meine Mutter zerteilte den Apfel, schnitt die<br>Kerne heraus und häutete ihn dann erst, bis<br>die Schale in Fetzen vor ihr lag.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
								</div>
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		<title>4. Juli, U6</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/4-juli-u6/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:23:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[ich steige in die ubahn schon von draußen seh ich die schatten großer gestalten durchs fenster drinnen riecht es nach ...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.6"><br>ich steige in die ubahn schon von draußen seh ich die schatten großer gestalten durchs fenster drinnen riecht es nach schweiß und testosteron finde es total mühsam auf dem handy zu schreiben aber für mehr ist kein platz der rucksack beginnt von meinem schoß zu rutschen sagt das noch jemand, schoß? meine oma verwendete den ausdruck, wenn sie von ihrem rock sprach.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.6">ein bärtiger mann mit planeten auf seinem t-shirt hält den arm seiner begleiterin vorher haben sie geschmust ah jetzt wieder er hat seine andere hand um ihre taille geschlungen er streichelt den teil ihrer seite unterhalb der brust wo seine Hand hinkommt es gibt mir total anxiety weil ich dort so kitzelig bin es ist als würde er mich kitzeln sie wirkt unbeteiligt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.6">der waggon füllt sich hätte gedacht viele schülerinnen am letzten schultag aber gar nicht</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Im Café</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/im-cafe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:42:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz scheint er die große Wanduhr über mir zu betrachten, dann schreibt er etwas auf. “Frau schreibt in Notizbuch,” vielleicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;line-height:1.8">Ich sitze gern im Café, beobachte die Gäste an den umliegenden Tischen und erfinde Geschichten aus aufgeschnappten Sätzen oder Wörtern. Dabei muss ich achtgeben, nicht zu starren. Ich hole mein Notizbuch aus der Tasche sowie meine aktuelle Lektüre und mein Handy. Nun ist meine Gesellschaft komplett. Wenn ich allein in einem Lokal bin, finde ich es wichtig, immer mindestens eine dieser Utensilien dabeizuhaben. Früher wären statt des Handys Zigaretten dagelegen. Ich tue so, als dächte ich nach und sondiere die Lage.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;line-height:1.7">Am Nebentisch ein Mann mit schwarzem Anzug, intellektuell, Glatze, krank aussehend. Zwei lila gekleidete ältere Damen, die Damenzeitschriften lesen. Ein Mann mit grauem Haar und grauem Sakko telefoniert. Er sei im …, habe ein Stück Torte bestellt und noch etwas über Theatergutscheine. Den Mann und den Buben links von mir verstehe ich nicht. Rechts, beim Fenster, zwei Herren und eine Frau. Sie hat eine prägnante Stimme und trinkt Schnaps aus einem kleinen Fläschchen. Jetzt hat der Kellner meinen Kaffee und einen Toast gebracht. Glatze geht aufs Klo. Eine der lila Damen hat einen RIESIGEN Busen. Das habe ich aus meiner neuen Perspektive – Vorlehnen zum Essen – erspäht. Auf seinem Rückweg vom Klo hat Glatze einen Herren mit klobiger, schwarz-gerahmter Brille getroffen, der sich zu ihm setzt. Glatze hat eine schöne Stimme und spricht von den zwanziger Jahren. Dann diskutieren die beiden österreichische Kulturpolitik und den steirischen herbst. Glatze scheint Journalist zu sein. Draußen sind immer noch Schirme aufgespannt. Es ist ein komisches Gefühl, Toast zu essen und dabei einen Torten-Esser zu beobachten. Der graue Torten-Mann bekommt Gesellschaft. Eine aschblonde Dame in einem beigen Kostüm. Perlmutt-Nagellack. Sie schneuzt sich. Ich blicke wieder hinaus. Die Regentropfen bilden Bäche auf den Fensterscheiben, der Wind bestimmt ihre Richtung. Die rote, gelbe und weiße Straßenbeleuchtung färbt sie zu Adern oder Nervenbahnen oder Flüssen wie auf Landkarten – nur dass sie konstant ihren Lauf ändern. Es gibt Touristen, die bei der Wahl von Outfit und Ausrüstung nicht zwischen Tundra/Polarkreis/Dschungel-Expedition und Städteurlaub unterscheiden. Das finde ich irgendwie lieb. Eine junge Frau mit modischem Kopftuch hat gerade ein Bussi von ihrem Begleiter bekommen. Ich glaube, Grau erzählt Beige gerade von der Theateradaption eines aktuellen österreichischen Bestsellers. Kopftuch-Girl schmiegt sich an ihren Freund und lacht, sie posieren für Selfies. Grau und Beige zahlen und gehen – vielleicht ins Theater zu diesem Stück? Ah, jetzt verstehe ich, Mann und Bub links von mir: Mann hilft Bub mit Schindlers Liste Hausübung. Ich habe den Toast aufgegessen und überlege, von Grau inspiriert, noch ein Stück Torte zu bestellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;line-height:1.7">Da fällt mein Blick auf einen Mann mittleren Alters. Müde sieht er aus, verlebt. Er nippt an einem Glas Rotwein und hat ein offenes Notizbuch und einen Stift vor sich liegen, ganz so wie ich. Kurz scheint er die große Wanduhr über mir zu betrachten, dann schreibt er etwas auf. “Frau schreibt in Notizbuch,” vielleicht. “Sie trägt einen dunkelblauen Pullover und trinkt Kaffee.” Einander aufzuschreiben ist vielleicht die sicherste Form der Kommunikation. Wir verwandeln einander in Zeichen auf Papier und machen uns dadurch unsterblich. Hmm, wo habe ich das gelesen? Genau. In <em>Flights </em>von Olga Tokarczuk; das Leben besteht aus einzelnen Situationen,&nbsp; jegliche Kontinuität, jegliche kausalen Zusammenhänge sind Illusion.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0;line-height:1.7">Der Mann blickt wieder umher. Vielleicht wartet er auf jemanden oder tut so, als wartete er. Ich sehe seine Augen und kann nicht wegschauen, sie kommen mir so bekannt vor. Ich reiße meinen Blick los, um nicht creepy rüberzukommen. Die beiden lila Damen lesen einander ihre Horoskope vor.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum wir Lyrik brauchen</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/warum-wir-lyrik-brauchen-i/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 08:04:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum Lyrik das Gegengift zu Apathie und Resignation ist – wenn wir sie nur lassen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"></h2>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Ich weiß nicht, wer einmal sagte: In der Prosa erschaffen wir eine neue Welt, in der Lyrik tauchen wir tief in unsere bestehende Welt ein. Dafür muss man sie lieben, und das ist immer wieder eine Herausforderung. Aber genau deshalb brauchen wir die Lyrik, und genau deshalb ist sie immer zeitgemäß und zeitlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Als Lyrikerin bewege ich mich mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Ich bin aufmerksam. Ich beobachte, ich lausche, ich spüre, ich rieche. Und jede Wahrnehmung ist wie ein Tor. Oder wie ein Türchen eines Adventkalenders, hinter dem sich eine Überraschung verbirgt. Und die entdecke ich im Akt des Schreibens</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Ein Apfel kann ein Gedicht über Geborgenheit inspirieren.<br>Ein Herbstlauf durchs Herbstlaub eines über Angst.<br>Ein Gedicht kann wie Medizin sein, es kann wachrütteln und es kann die politische Lage pointiert zusammenfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Gedichte lassen zwischen den Worten viel Luft, sie arbeiten mit Bildern und Symbolen und Metaphern, so dass die Leser*innen ihre Bedeutung detektivisch entschlüsseln und gleichzeitig für sich selbst erspüren und ihre eigene Geschichte hinein-erfinden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">In der Lyrik arbeiten wir mit Klang und Rhythmus und manchmal auch mit der Positionierung der Worte und Buchstaben auf dem Papier. Im besten Fall unterstützt das die Atmosphäre, die wir schaffen wollen. So wird ein Gedicht zum ganzheitlichen Erlebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Die Aufmerksamkeit, Offenheit und Konzentration, die es beim Schreiben braucht, braucht es auch beim Lesen. Das trainiert den unsichtbaren Muskel, der das Wahrnehmen mit dem Spüren und Verstehen und Verarbeiten verbindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Lyrik ist das Gegengift zu Oberflächlichkeit und Herumhetzen, zu Doomscrolling, Apathie und Resignation. Wer sich tief mit einem Gedicht beschäftigt, beschäftigt sich mit sich und mit der Welt und lernt immer etwas dazu. Gedichte müssen nicht verstanden werden, sie müssen nicht gefallen. Dazu sind sie zu cool. Sie stehen für sich, stellen sich zum Lesen zur Verfügung und was wir damit tun, ist unsere Sache. Es liegt an uns, die Schätze zu entdecken, die sie bergen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schau nicht weg!</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/schau-nicht-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2025 13:17:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schulungsfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Sprecherin in Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Sprecherin österreichisch]]></category>
		<category><![CDATA[voice-overs]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie reagierst du, wenn du Mobbing am Arbeitsplatz beobachtest? Hier erfährst du es.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein interaktiver Schulungsfilm gegen Mobbing am Arbeitsplatz.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Ich weiß noch gut, wie ungut ich mich in Covid bzw. post-Covid-Zeiten in Tonstudios fühlte. Was vorher normal war, schien plötzlich eine potenzielle Gefahr: OMG ich trage bei der Aufnahme keine Maske! Zum Glück ging alles gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Ich freue mich, dass meine Stimme nun schon seit einigen Jahren durch diesen interaktiven Schulungsfilm gegen Mobbing am Arbeitsplatz führt.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button is-style-outline is-style-outline--1"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.schaunichtweg.training/#Bertl_Intro" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier klicken für Infos und Film </a></div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ich daran mag: Entscheidungsmöglichkeiten beeinflussen die weitere Handlung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Man kann den Film aus der Perspektive des Rezeptionisten “Bertl” ansehen und zwischen verschiedenen Handlungsoptionen wählen. Jede Entscheidung beeinflusst den weiteren Verlauf und das Ende des Films. Eine Feedback-Stimme (ich!) gibt während des Films Hinweise zu den Auswirkungen jeder Entscheidung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und: Mehrere Perspektiven</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Man kann im Verlauf des Films die Perspektive der Betroffenen erfahren. So erleben wir, wie sich Wegschauen und Täter-Opfer-Umkehr auswirken und welche schweren gesundheitlichen und sozialen Folgen Mobbing am Arbeitsplatz haben kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Das Projekt war eine Zusammenarbeit der <a href="https://noe.arbeiterkammer.at/index.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AK Niederösterreich</a> und der <a href="https://www.webster.ac.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Webster Vienna Private University</a>, umgesetzt vom Team rund um <a href="https://reichingermagdalena.wixsite.com/meinewebsite-1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Magdalena Reichinger </a>und <a href="https://franzquitt.com/film" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Franz Quitt</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unermüdlich für die Frauen im Weinviertel</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/frauen-fur-frauen-unermudlich-fur-die-frauen-im-weinviertel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Oct 2025 07:49:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Copywriting]]></category>
		<category><![CDATA[Texten]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Jahresberichte sinnvoll sind: am Beispiel des Vereins FRAUEN für FRAUEN.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Der <a href="https://frauenfuerfrauen.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verein FRAUEN für FRAUEN</a> ist seit 35 Jahren unermüdlich für Mädchen und Frauen mit und ohne Migrationsgeschichte im Einsatz. Das ausschließlich weibliche Team unterstützt bei Ausbildung, Neu-Ausrichtung und Jobsuche, berät in juristischen Belangen und vermittelt Startwohnungen an Frauen, die in ihrer Familie nicht mehr sicher sind. Coachings und persönliche Beratung finden in sicheren Settings in Hollabrunn, Mistelbach und Stockerau statt; nicht-mobile Klientinnen werden daheim betreut. FRAUEN für FRAUEN ist ein Sicherheitsnetz, das gleichzeitig als Rampe fungiert: für ein sicheres, selbstbestimmtes und eigenwirksames Leben von Frauen und Mädchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8"><strong>Seit drei Jahren kümmere ich mich um das Texten bzw. Feintuning bestehender Texte für den Jahresbericht. </strong>Dabei achte ich vor allem darauf, dass all die Projekte, Aktionen und Programme die Ehre erhalten, die ihnen gebührt. Textlich vor allem mit einer klaren Gliederung und dem Vermeiden von passiven Formulierungen. Damit klar ist: Die Hilfe ist nicht irgendwie abstrakt über die Frauen hereingebrochen, sondern es waren konkrete Personen am Werk, die konkrete Handlungen setzten.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Wie immer lässt mich dieses Schreibprojekt demütig zurück, mit einer Mischung aus Ohnmacht und Hoffnung: Ohnmacht darüber, wie notwendig die Arbeit dieser Vereine leider immer noch ist und wie sie trotz allem Engagement nie so ganz reicht. Und Hoffnung, weil es eben dieses Engagement – also Menschen, die sich engagieren – gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://frauenfuerfrauen.at/images/jahresbericht/Jahresbericht_2024.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Hier der Jahresbericht als pdf zum Downloaden und Nachlesen. </a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schreibmaschinen-Performance goes Graz</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/schreibmaschinen-performance-goes-graz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Sep 2025 06:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmaschinen-Performance]]></category>
		<category><![CDATA[Business Poetry]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmaschine]]></category>
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					<description><![CDATA[Live Schreiben als Teil einer Bühnen-Show? Ja, das geht!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Als mich der umtriebige Gernot Reiter (<a href="https://www.feinwork.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">feinwork</a>) fragte, ob ich bei der 40-Jahr-Feier eines Architekturbüros in Graz als Teil der Bühnenshow live schreiben würde, war ich skeptisch. Wie soll das gehen? Aber da ich Gernot kenne, beschloss ich, ihm zu vertrauen und sagte schließlich Ja.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Ich suche nämlich schon länger nach Möglichkeiten, meine Schreibmaschinen-Performance weiterzuentwickeln. Und die Veranstaltung mit <a href="https://www.viereck.at/about/team/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Viereck Architekten</a> war hier definitiv eine Inspiration. </p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Zuerst ging es um etwa 16 Uhr mit Bussen vom Veranstaltungsort zum neuen HQ, das die Gäste sich mit allen Sinnen erleben konnten, pantomimisch begleitet von <a href="https://mcbeestudio.at/70/kuenstlerin" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mc BEE</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Eingebettet in die Moderation von <a href="https://stars.orf.at/Star/Larissa%20Robitschko/Moderation/353" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Larissa Robitschko</a>, garniert mit Monologen des Schauspielers <a href="https://theaterkaendace.at/produktionen-archiv/novecento-die-legende-vom-ozeanpianisten-gastspiel-volkskundemuseum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Daniel Doujenis</a>, schmückte ich eine kurze Zeitreise mit einem vorbereiteten Gedicht. Und schließlich schmiedete ich eine Impromptu-Gedicht mit einem Wort, das aus den Wortspenden der Gäste gezogen wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Diese Herausforderungen habe ich gemeistert: <br>Abwechselndes Abnehmen und Aufsetzen der Brille, ohne dass das Headset verrutscht.<br>Das vorab geschriebene Gedicht merken und fehlerlos tippen.<br>Beim impromptu-Schreiben nicht aus der Ruhe bringen lassen.<br><br>Die hervorragende Stimmung, die freudig-neugierigen Gäste, die wertschätzenden Auftraggeber*innen und das joviale Miteinander auf und hinter (bzw. neben) der Bühne haben mir das leicht gemacht.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_1-1024x683.jpeg" alt="Nicola Gold an Schreibmaschine, Ewald Viereck mit Mikro, Blick aufs Publikum" class="wp-image-3265" srcset="https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_1-1024x683.jpeg 1024w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_1-300x200.jpeg 300w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_1-768x512.jpeg 768w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_1-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_1.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Highlights der Unternehmensgeschichte; Foto: Erwin Scheriau</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_2-1024x683.jpeg" alt="Nicola Gold auf der Bühne, liest Gedicht vor" class="wp-image-3266" srcset="https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_2-1024x683.jpeg 1024w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_2-300x200.jpeg 300w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_2-768x512.jpeg 768w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_2-1536x1024.jpeg 1536w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_2.jpeg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Beim Vortragen des Gedichts; Foto: Erwin Scheriau</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_4-683x1024.jpeg" alt="Close-Up von Karte mit live geschriebenem Gedicht, eingespannt in Schreibmaschine" class="wp-image-3269" srcset="https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_4-683x1024.jpeg 683w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_4-200x300.jpeg 200w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_4-768x1152.jpeg 768w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_4-1024x1536.jpeg 1024w, https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/09/Viereck_4.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Gedicht &#8220;Raumpoeten&#8221;; Foto: Erwin Scheriau</figcaption></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Träume. Eine Langzeit-Chronik.</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/traume-eine-langzeit-chronik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 07:21:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
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					<description><![CDATA[Mir fällt auf, dass sich für mich das Politische und das Private recht häufig in meinen Träumen trifft. Eine Langzeit-Chronik.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="3255" class="elementor elementor-3255" data-elementor-post-type="post">
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<h2 class="wp-block-heading"> </h2>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>

<h3 class="wp-block-heading">2008: Willi Molterer hat ein Haar von mir 1</h3>

<p class="wp-block-paragraph">Ich bin besorgt. Innerhalb von einer Woche habe ich von Wolfgang Schüssel und Willi Molterer geträumt. Das stimmt mich besorgt. </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Willi Molterer:</strong> In einer Chauffeur-gelenkten Limo fährt er zu einem staatstragenden Event vor. Ich stehe als sogenannte <em>innocent Bystander</em>in in der Nähe und sehe ganz genau sein selbstgefälliges, dümmlich grinsendes Gesicht. In diesem Moment weiß ich: Dieser Mann führt Böses im Schilde. Ganz was Böses. Und nicht einmal sein Name ist echt! Er spielt ein falsches Spiel! </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wolfgang Schüssel: </strong>Ich sehe ihn Collage-artig in verschiedenen Meetings, Konferenzen und Arbeitsgruppen. Er sieht jung aus und trägt statt Sakko immer nur ein weißes Hemd und modisch-bunt-breite Krawatten. Nun weiß ich – aha, auch wenn er in den Medien nicht mehr präsent ist – im Hintergrund zieht er immer noch die Fäden, und dabei ist er komplett in seinem Element.</p>

<p class="wp-block-paragraph">In meinen Träumen kann ich also hinter die Fassade von öffentlichen Persönlichkeiten blicken. Bin ich ein Medium? Oder liegt es an meinem Wohnort? </p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zufällig blicke ich von meinem Balkon direkt auf die politische Akademie der ÖVP.</strong> Darüber habe ich mir noch nie Gedanken gemacht – bis ich auf meiner Laufrunde Willi Molterer und seine Frau sah – kurz nach meinem Traum über ihn. Bestimmt verlor ich beim Vorüberlaufen ein Haar.</p>
<p><strong>Molterer, flink kombinierend, ergriff es</strong> und benützt es seitdem als Antenne zu meinen Gedanken. Hilfe, ich werde ausspioniert! Andererseits ist ihm vielleicht nicht bewusst, dass dieser Kontakt keine Einbahn ist – durch die haarige Verbindung kann auch ich ihn spüren.</p>
<p><strong>Wie bei Harry Potter und Lord Voldemort.</strong> Band Sieben erscheint übrigens am 21. Juli auf Englisch. Ob „Harry Potter and the Deathly Hallows“ als siebenter wirklich der letzte Band bleibt, steht in den Sternen. <br /><br />Ob das Ende der Erfolgsserie, egal wann es nun stattfindet, sich als Segen oder Fluch herausstellt, wird sich weisen. Ebenso meine neue Fähigkeit als Aufdeck-Träumerin. In direktem kausalen Zusammenhang werden diese Ereignisse aber nicht stehen. Da bin ich mir jetzt schon ziemlich sicher.</p>

<h3 class="wp-block-heading"><br />2010: Willi Molterer hat ein Haar von mir 2 oder: Woher hat Berlusconi meine Nummer? </h3>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sie sind wieder da, die nächtlichen Besuche verstörender Politiker. Man lese und staune. Erstens.</strong> Ich sitze mit HC Strache in einer Bar, düster, viel Holz. Wir unterhalten uns, er ist sehr charmant. Wir flirten. Meine Freundinnen Astrid und Andrea sitzen in angemessenem Sicherheitsabstand neben mir auf der Bank, tuscheln, schütteln ihre Köpfe und schauen mich immer wieder bitterböse an. Da spiele ich überraschend meine Trumpfkarte aus. Scharf fahre ich HC an: „Wie ist es so, ein ekelerregender Rechtspopulist zu sein?“ Sein Gesicht verzerrt sich, er läuft rot an vor Wut. Seine suave Maske zerfällt und er kreischt in schriller Stimme etwas über Hitler und das Dritte Reich. Die Wucht dieses Ausbruchs wirft mich fast von meiner Sitzgelegenheit. Als HC meine Reaktion bemerkt, löst er sich aus seiner Raserei und setzt wieder seine publikumsträchtigere Visage auf.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zweitens. Silvio Berlusconi ruft mich auf meinem Handy an</strong> und schimpft wie ein Rohrspatz, weil ich nicht um 19 Uhr meinen Dienst als Kellnerin bei irgendeinem seiner Events angetreten habe. Ich möchte mich rechtfertigen, weil ich ja gar nichts davon gewusst hatte! Doch das zieht nicht. Bevor ich Zeit habe herauszufinden, woher er überhaupt meine Nummer hat, ist der Traum vorbei. Oh Papi! Immer diese Missverständnisse.</p>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was man von diesen wirren Kreationen meines Unbewussten halten soll?</strong> Nun, Traum eins ist eindeutig. Aber Traum zwei? Sollte ich einen zweiten Bildungsweg als Gastgewerbetreibende in Italien verfolgen? Meine Handynummer ändern? Gedanken an diese Optionen lassen mich unschlüssig und leicht ausgelaugt zurück.</p>

<h3 class="wp-block-heading"><br />2019 Infinitely Ibiza</h3>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anfang 2019 träume ich schon wieder von HC Strache.</strong> Er steht auf einem steinernen Löwenkopf und köpfelt, irgendwo an einem schönen Urlaubsort am Meer, in einen Infinity Pool. Aus der Vogelperspektive sehe ich, dass das vermeintlich edle Schwimmbad von Müllbergen umgeben ist.<br /><br />Tja, und was war dann im Mai? Genau, der Ibiza Skandal. Komplett mit Villa und – Infinity Pool. </p>

<h3 class="wp-block-heading">2024 Träumen von Kamala</h3>

<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leicht ausgelaugt fühle ich mich auch jetzt. Dieses Jahr, kurz vor der US-Wahl, wurde ich wieder von einem Traum heimgesucht.</strong> Er handelte von Männern, die beschließen zu sterben, als Statement, sie sind Teil einer Art Bewegung. Diese wird angeführt von einer schwarzen Frau im dunkelblauen Hosenanzug. Ich sehe, wie sie an Hals und Armen an einem Gitter befestigt wird. Jetzt wo ich das so klar vor mir geschrieben sehe, verstehe ich nicht mehr, wie ich mir einreden konnte, dass das ein positiver Traum über die Wahl von Kamala Harris war. Mal schauen, wie die Welt in vier Jahren aussieht.</p>

<p class="wp-block-paragraph"> </p>
								</div>
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				</div>
		]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn alle Menschen Poet*innen wären</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/wenn-alle-menschen-poetinnen-waren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 07:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kreatives Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nicolagold.com/?p=3248</guid>

					<description><![CDATA[Wie würde unsere Welt aussehen, wenn alle Menschen Poet*innen wären? Ein Denk-Experiment.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8"><strong>Kürzlich sagte ich zu einer Freundin: Es kann ja nicht jeder nur Gedichte schreiben, wo wären wir dann wohl  in der Welt. Sie antwortete: Das wäre ein interessantes Thema für einen Text! Ich darauf: Ja, stimmt! Liebe Miriam, hier ist er:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn alle Menschen Poet*innen wären,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wäre die Welt ein besserer Ort</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Poesie heißt nicht,</p>



<p class="wp-block-paragraph">tagein tagaus dramatisch irgendwo&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">hingegossen an Reimen zu&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">schmieden und zwischendurch immer wieder mal zu</p>



<p class="wp-block-paragraph">seufzen</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Poesie ist eine Art/Kunst, die Welt zu</p>



<p class="wp-block-paragraph">sehen, wahrzunehmen und die Eindrücke zu&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">verarbeiten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Poesie entsteht durch die Liebe zur Welt,</p>



<p class="wp-block-paragraph">und die Welt hat unendlich viele Facetten</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen wir uns vor: acht Milliarden Menschen wandern</p>



<p class="wp-block-paragraph">achtsam durchs Leben,</p>



<p class="wp-block-paragraph">stets auf der Suche nach etwas, das es zu&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">entdecken und aufzudecken gilt<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen wir uns vor, unsere Welt, durch das Kaleidoskop von<br><br>acht Milliarden Sichtweisen, Herangehensweisen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">Interpretationen und Positionen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">wie der Elefant, der für jede Mücke</p>



<p class="wp-block-paragraph">ein anderes Wesen ist, abhängig davon, wo auf seinem Körper sie sitzt</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle würden die Existenz, in der sie&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">eingebettet tief tief spüren,</p>



<p class="wp-block-paragraph">würden unter die Oberfläche sehen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">das Unsichtbare zu ergründen suchen</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Niemand hätte Zeit für Missgunst und Krieg</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konflikte würden vielleicht per Brief&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">diskutiert,</p>



<p class="wp-block-paragraph">im lyrischen Geplänk,</p>



<p class="wp-block-paragraph">in einer Art Reim Battle,</p>



<p class="wp-block-paragraph">die aber so zart und bedacht und langsam ist,</p>



<p class="wp-block-paragraph">dass bald alle vergessen, worum&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">es eigentlich ging</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was letztendlich auch egal ist</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaft und Forschung würde</p>



<p class="wp-block-paragraph">durch Poesie eine neue Dimension</p>



<p class="wp-block-paragraph">geschenkt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergebnisse, Lösungen auch auf</p>



<p class="wp-block-paragraph">ihren literarischen/poetischen Wert</p>



<p class="wp-block-paragraph">abgeklopft</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Sport wären alle Gewinner*innen</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Wirtschaft auch</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Währung wäre alles, was nährt</p>



<p class="wp-block-paragraph">Politische Reden wären</p>



<p class="wp-block-paragraph">eine meditative Freude</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diskussionen ein</p>



<p class="wp-block-paragraph">Feuerwerk an geistreichen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ideen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Textnachrichten, Mails und Artikel gedankenvoll</p>



<p class="wp-block-paragraph">komponiert</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder spielen auf Wortspielplätzen </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Form erlaubt</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann mir nicht vorstellen, dass es&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Streamingdienste gäbe, und wenn, dann&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">nur für Lesungen, Theater und Poetry Slams</p>



<p class="wp-block-paragraph">und Für Konzerte</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn ich zähl die Musiker*innen zu den Poet*innen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik ist Dichtkunst mit Klang</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Künste wären hoch geschätzt</p>



<p class="wp-block-paragraph">und jede neue Sprache</p>



<p class="wp-block-paragraph">eine Bereicherung&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Video Poem</title>
		<link>https://www.nicolagold.com/video-poem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicola Gold]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2025 14:05:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Dichten]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Video Poem]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.nicolagold.com/?p=3201</guid>

					<description><![CDATA[Wie kann man die Seele von Poesie in einem Video einfangen? Wie Poesie erlebbar machen? Wir haben es so versucht.
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-video"><video height="1080" style="aspect-ratio: 1920 / 1080;" width="1920" controls src="https://www.nicolagold.com/wp-content/uploads/2025/07/NICOLA-GOLD_FILM.mp4" playsinline></video></figure>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8"><br>Ich habe schon hunderte Gedichte für Menschen geschrieben. Auf Basis eines Wortes und ihres Vornamens. Es ist unwichtig, ob ich die Person kenne oder nicht; es passiert etwas Magisches dabei und die Gedichte passen immer, orakelhaft beinahe. Das wollte ich visuell mit Bewegtbild ausdrücken. Also: Mit einem Gedicht in Form eines Videos. Das ist das Ergebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Diesen Film haben wir 2014 gedreht. Den Mantel habe ich noch, auch den kleinen Second-Hand Schreibtisch. Und natürlich die Schreibmaschine. Und einen lebenslangen Supply dieser Karten aus hochwertigem Fedrigoni-Papier.<br><br>Ich freue mich immer noch so über diesen zeitlosen Film und fühle mich geehrt, dass folgende Menschen mit mir dafür zusammengearbeitet haben:</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8">Andreína und Marcos von<a href="https://www.viartco.com" data-type="link" data-id="https://www.viartco.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> VIARTCO</a> <br><a href="https://www.instagram.com/casanovasorolla" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Luis Casanova Sorolla</a> (auch als &#8220;Darsteller&#8221; zu sehen 🙂 ) und<br>Christoph von <a href="https://mxr.at" data-type="link" data-id="https://mxr.at" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MXR Productions</a><br>Die Musik von <a href="https://carlospinoquintana.com" data-type="link" data-id="https://carlospinoquintana.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Carlos Pino-Quintana</a> ist die Seele des Video-Poems.</p>



<p class="wp-block-paragraph" style="line-height:1.8"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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